Warum Fotografieren?

Warum Fotografieren?

Warum fotografiere ich eigentlich?

Warum stecke ich Zeit und Energie ins Fotografieren und Bearbeiten meiner Fotos?

Ein paar Jahre habe ich zunehmend weniger fotografiert, weil alle Wellt fotografiert. Vor jeder Sehenswürdigkeit oder sonstigem Motiv stehen die Leute, halten ihr Handy oder Kamera hoch und knipsen. Alles wurde schon unzählige Male von allen und jedem abgelichtet. Wozu soll ich das auch machen? Wozu soll ich auch noch ein weiteres gleiches Bild produzieren, was sich keiner anschaut? Da hatte ich zunehmend weniger Lust drauf.

Selbst wenn ich Motive wähle, die sonst kaum einer wählt, und das Bild später bei Facebook oder meiner Webseite hochlade, verschwindet es schnell in der täglichen Flut an Bildern und Videos, die in den sozialen Medien Tag für Tag hochgeladen werden. Vielleicht bekommt es noch zwei drei Likes und dann ist es auch schon weg und vergessen.

Wozu dann eigentlich der Aufwand?

Die Frage habe ich mir immer wieder gestellt. Vor allem seitdem ich wieder Spaß am Fotografieren gefunden habe und meine Kamera auf jedem Umlauf mitnehme und mehr oder weniger gute Bilder produziere.

Die Antwort ist immer wieder die gleiche. Weil es mir Spaß macht!

Es macht mir Spaß, schöne und spannende Motive zu finden, diese so festzuhalten, dass das Ergebnis so aussieht, wie ich es haben will (richtige Belichtung, gute Komposition) und das Bild zu Hause am Computer zu entwickeln.

Ich freue mich, wenn ich ein fertiges Bild auf dem Monitor sehe, dass mir vom Motiv, der Komposition und Stimmung gefällt.

Das teile ich dann mit euch, damit ihr vielleicht auch für ein paar Sekunden Freude daran habt, dann kommt es in die iCloud und dient mir auf dem Fernseher in einer Dia-Show meiner Fotos als Bildschirmschoner.

ICH habe so immer wieder aufs Neue Freude an den Ergebnissen meiner Arbeit.

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